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Hinführung

Was bedeutet der Zukunftsprozess „ekhn 2030“ für unsere Gemeinde hier in Walldorf?
Deutschland ist in Bundesländer gegliedert, die EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) in Landeskirchen. Unsere Landeskirche ist die EKHN, die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau. Wichtige Entscheidungen werden in den kirchlichen Parlamenten, den Synoden, getroffen. Auf regionaler Ebene ist das die Dekanatssynode. Marion Meffert-Kreß und Astrid Feller-Becker wurden vom Kirchenvorstand gewählt, um unsere Gemeinde dort als Synodale zu vertreten. Sind sie verhindert, nehmen ihre gewählten Stellvertretungen Daniela Leutner und Matthias Moser an der Synode teil. Aus der Dekanatssynode werden Mitglieder in die Landessynode gewählt, den „Landtag“ der EKHN. Von dieser werden dann wieder Mitglieder in die Gesamtsynode der Evangelischen Kirche in Deutschland entsendet. Auf den Synoden werden Beschlüsse gefasst und über aktuelle Fragen rund um Glauben, Kirche und Gesellschaft diskutiert.Die Gemeinden sind aufgefordert, sich zu sogenannten Nachbarschaftsräumen zusammenzufinden. Nachbarschaftsräume sollen Zusammenschlüsse mehrerer Kirchengemeinden sein, die dann insgesamt zwischen 3000 und 6000 Gemeindemitglieder haben und viele ihrer Aufgaben gemeinsam wahrnehmen. Geleitet werden die Nachbarschaftsräume von einem „Verkündigungsteam“, das aus mindestens drei Hauptamtlichen bestehen soll. Das können z. B. zwei Pfarrpersonen und ein/e Gemeindepädagog:in oder Kirchenmusiker:in sein.
Innerhalb des Kirchenvorstands haben wir die Arbeitsgruppe „ekhn 2030“ gebildet. Ihr gehören das Pfarrteam, Andreas Esser, Astrid Feller-Becker, Daniela Leutner, Marion-Meffert-Kreß und Matthias-Moser an. Sie beschäftigen sich ganz konkret mit allen Fragen rund um die Suche nach Kooperationsgemeinden und die Bildung eines Nachbarschaftsraumes.
Eine weitere Arbeitsgruppe greift das Thema auf Dekanatsebene auf, denn dort laufen die Fäden zusammen. Am 7. April fand ein erstes Treffen per Videokonferenz statt, in dem es um eine Orientierung zu den vor uns liegenden Aufgaben ging. Im Mittelpunkt stand die Beratung darüber, wie der Prozess „ekhn 2030“ in den Kirchengemeinden und im Dekanat Groß-Gerau – Rüsselsheim gut gestaltet werden kann. Bis spätestens 31.12.2023 muss feststehen, welche Kirchengemeinden sich zu einem Nachbarschaftsraum zusammenschließen wollen. Empfohlen wird ein Zusammenschluss benachbarter Kirchengemeinden, da eine räumliche Nähe als wichtig erachtet wird. Wir haben auf dem Treffen erfahren, dass beispielsweise Gemeinden innerhalb Rüsselsheims und Groß-Geraus sowie die Gemeinden der Mainspitze und im Ried in Kontakt stehen.
Zum Glück ist das Thema Kooperation für uns nicht ganz neu. Gemeinsam mit der Kirchengemeinde Mörfelden werden bereits Stadtgottesdienste gestaltet, es gibt gemeinsame kirchenmusikalische Angebote und im Sommer und an Heiligabend trifft man sich an der Hüttenkirche etc. So ist es naheliegend, über einen gemeinsamen Nachbarschaftsraum mit der Kirchengemeinde Mörfelden nachzudenken.
Dem Kirchenvorstand ist es wichtig, Sie als Gemeindemitglieder von Anfang an mit auf diese Reise zu nehmen. An der Reise hin zu einem Nachbarschaftsraum führt kein Weg vorbei. Allerdings haben wir das Steuer in der Hand und entscheiden, wohin die Reise gehen wird und wie sie verläuft.
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